Isola – von Isabel Abedi

(Arena Verlag, 2007;  321 Seiten)

 

isola_abedi

Kurzbeschreibung:

Zwölf Jugendliche. Eine einsame Insel. Drei Dinge die sie mitnehmen dürfen. Und unzählige Kameras, die sie beobachten.

„Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Frage zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen – ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt.“

Inhalt/Bewertung:

Normalerweise brauche ich abends etwas zu lesen, das nicht spannend ist. Daher hatte ich mir vorgenommen dieses Buch nur tagsüber zu lesen. Doch das war das Problem. Denn wenn man dieses Buch erst einmal angefangen hat zu lesen ist es so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Das Buch fängt auf der ersten Seite mit einer Liste der Filmdarsteller an und dann wirst du direkt ins Buch hineingeworfen. Das macht es anfangs nicht leicht zu verstehen wer gerade erzählt aber ich denke am Anfang sollst du das noch gar nicht wissen, denn die Erzählperspektive wechselt und das Buch ist ab da meist aus der Sicht der Hauptfigur Vera zu lesen. Ich fand diesen Wechsel in der Erzählperspektive gut, da man bis kurz vor dem Ende nicht weiß wer die andere Person ist, dessen Leben ausschnittsweise ebenfalls zu lesen ist. Es gibt in diesem Buch sehr viel herauszufinden und je weiter man kommt, desto mehr Sinn ergibt die Handlung. Lest das Buch auf alle Fälle von vorne bis hinten, sonst verpasst ihr das wichtigste. Tatsächlich handelt es sich nämlich bei dieser Geschichte um ein Spiel aus dem bitterer Ernst wird und die Darstellung dieses Schauspiels ist großartig.

Genre:  Thriller, Romanze

Zusammenfassung:

Comedy eher nicht, doch ein bisschen Spaß muss sein, es sind schließlich Joker und seine Tante Käthe dabei
Tragedy es ist schon auch tragisch, schließlich stirbt jemand und die Familie war ja noch nie einfach
Spannung von Anfang bis Ende setzt sie nie aus
Romance auch diese ist vorhanden, wie in sehr vielen Büchern
Ernsthaftigkeit tatsächlich auch das, schließlich ist man nicht besonders heiter wenn jeder in deinem Umfeld ein Mörder sein könnte, ob nun ein Echter oder ein Gestellter
Plot sehr gut, der Spannungsaufbau ist zerreißend
Lesbarkeit gut lesbar
Schokolade man braucht sie um die Nerven zu behalten

Punkte:  7  von 7 Sternen

Hier findest du das Bibliotheksexemplar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s