ELANUS – Ursula Poznanski

(Loewe-Verlag 2018, 413 Seiten)

Kurzbeschreibung:

Es ist klein.
Es ist leise.
Es sieht alles.

Jona ist fasziniert von seinem Forschungsprojekt. Er hat eine mit Mirofon und Kamera ausgestattete Drohne gebaut und spioniert mit ihr seine Mitmenschen aus. Kein Fehltritt bleibt ihm verborgen. Kein düsteres Geheimnis ist vor ihm sicher. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.

Inhalt/Bewertung:

Jona, die Hauptfigur des Buches, erschien mir von Anfang an eher unsympatisch. Mit seinen nur 17 Jahren hat er dank seiner Hochintelligenz ein Vollstipendium für eine Eliteuni bekommen. Er hält sich nicht zurück zu zeigen, dass er intelligenter ist als alle anderen, was ihm nicht viele Freunde macht. Unter anderem hat auch seine Gastfamilie die Helmreichs unter seiner Intelligenz und Art zu leiden, da es nicht leicht ist ihn in den Familienalltag zu integrieren.
Die Geschichte beginnt mit Jonas Umzug in seine Gastfamilie und ist erstmal darauf aus seine Person vorzustellen. Spannend wird es als er Elanus das erste Mal auf einen Rundflug schickt und beginnt Dinge herauszufinden. Aus Rache und aus Neugier verteilt er anschließend drei Zettel die alle dieselbe Botschaft beinhalten. Die Nachricht liest sich wie ein dummer Scherz für jeden der nichts zu verbergen hat, für jeden anderen ist es fast eine Drohung. Diese Zettel gehen an eine direkt und zwei zufällig gewählte Personen. Danach überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Er kommt einem Geheimnis auf die Spur, von dem er nicht mal ansatzweise geglaubt hätte, dass es überhaupt existiert. Dieses Geheimnis kostet ihn letztendlich fast sein Leben.
Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und am Ende ist Jonas Charakter perfekt für diese Geschichte. Es ist nur seiner Neugier und Intelligenz geschuldet, dass so etwas ans Licht kam. Denn jeder hat schließlich Geheimnisse auch wenn manche besser verborgen bleiben.

Genre: Thriller

Zusammenfassung:

Comedy wenn man Sarkasmus mag hat man auch mal was zu lachen
Tragedy nicht wirklich tragisch, eher sehr spannend
Spannung man erreicht schnell den Moment an dem das Buch regelrecht an den Händen festgewachsen ist und man nicht mehr aufhören kann zu lesen
Romance sie startet das ganze Drama…
Ernsthaftigkeit Jona nimmt die Dinge zwar oftmals auf die leichte Schulter, aber es ist trotz dessen ein eher ernstes Buch
Plot sehr gut aufgebaut
Lesbarkeit es liest sich sehr gut, wenn man einen guten Spannungsaufbau zu schätzen weiß
Schokolade als Nervennahrung nicht außer acht zu lassen

Punkte:          7  von 7 Sternen

Hier findet ihr das Buch in der Bibliothek.

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